Wenn Sie Baugruppen aus Fremdformaten importieren, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  1. Importieren der Baugruppe mit allen Unterbaugruppen und allen Einzelteilen. Hier wird die Baugruppe abgelegt, als wenn es eine ganz normale Baugruppe wäre.
  2. Importieren der Baugruppe in ein Part. Hier wird nur das Part abgelegt.
  3. Importieren der Baugruppe als Baugruppe mit internen Komponenten.


Bei ersten beiden Arten können Nachteile entstehen.

Sie importieren eine Baugruppen nur, um sie in einer ihrer Baugruppen darzustellen, bzw. zu verbauen, ohne dass Sie die Daten bearbeiten müssen – z. B. einen Schaltschrank mit Innenleben.

  1. Wenn die dann die Baugruppe als Assembly importieren, werden viele unnötige Dateien abgelegt, die Sie nachher verwalten müssen. Hier können Sie jedoch Teile ausblenden, wenn diese nicht sichtbar sein müssen.
  2. Importieren Sie die Baugruppe in ein Part hinein, dann wird zwar nur eine Datei abgelegt, aber Sie führen immer alle Informationen mit. Sie können also keinerlei Informationen unterdrücken, d. h. kleine Teile ausblenden oder Vereinfachungen abrufen. Das ist für die Performance in der Baugruppe nicht zu empfehlen.


Importieren Sie z. B. einen Pneumatik-Zylinder und Sie wollen die Kolbenstange in unterschiedlichen Positionen darstellen, ist eigentlich nur die Baugruppe für den Import geeignet, da Sie beim Import als Part keinerlei Möglichkeiten haben, die Baugruppe zu manipulieren.

Importieren Sie diese Baugruppen jedoch mit internen Komponenten, so können Sie diese Aufgaben ohne Probleme lösen.

Zudem haben Sie den Vorteil, dass das Importieren, Speichern und Platzieren dieser Baugruppen mit internen Komponenten schneller geht, als mit den beiden anderen Methoden.
Außerdem müssen Sie nur die .asm und die .cfg Datei ablegen und verwalten.

In diesem Tutorial zeigen wir, wie sich diese unterschiedlichen Vorgehensweisen auf die Performance auswirken und wie Sie Baugruppen mit internen Komponenten importieren.

 

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