Solid Edge ST9
Im Mai 2016 wurde Solid Edge ST9 veröffentlicht. Unter dem Motto "expand your horizon" steht ST9 für mehr Flexibilität in der Konstruktion, aber auch in der Lizenzierung und Datenverwaltung. Neu ist eine integrierte skalierbare Datenmanagement-Lösung sowie die Möglichkeit der cloud-basierten Datenhaltung. Des Weiteren wurden Migrationswerkzeuge für den Datenaustausch (z. B. für SolidWorks- und AutoCAD-Daten) erweitert. Neu in der Teamcenter-Integration ist u. a. eine Multifunktionsleiste, die den Zugang zu Vorgängen beim Datenmanagement vereinheitlicht.

Solid Edge ST8
2015 wurde Solid Edge ST8 veröffentlicht. Siemens PLM Software geht einen weiteren Schritt in Richtung Mobilität: Solid Edge ST8 ist auf Microsoft Surface Pro 3 optimiert und kann über Surface Pro Touchscreen, Surface Type Cover sowie mit der Maus und dem Surface Pen bedient werden. Darüber hinaus ist die Betrachtung von Bauteilen, Zeichnungen und Baugruppen über die kostenlose Solid Edge Mobile Viewer App auf jedem Mobilgerät möglich. Die wesentlichen Neuerungen der Version Solid Edge ST8 sind der Zeichnungsvergleich, der Variablentabellen-Motor, die PMI-gesteuerte Verkabelung, die Definition individueller Muster (Erkennen und Definieren von Mustern auch mit unregelmäßiger Anordnung) und die flexible Erstellung von Schraubenkurven.

Solid Edge ST7
Im Fokus der, in 2014 erschienen, Version Solid Edge ST7 steht die intuitivere Benutzeroberfläche. Hilfe-Videos und zahlreiche Befehle sollen die Einarbeitung in Solid Edge erleichtern. Dabei hilft dem Konstrukteur u. a. der neue Vorschauwürfel, das 3D-Modell schnell in die gewünschte Richtung zu drehen.
Mit KeyShot wurde ein neues Rendering-Programm integriert, das es jetzt auch dem Nicht-Profi ermöglicht, aus seinen CAD-Daten schnell und einfach fotorealistische Bilder zu erstellen.
Volumenkörper lassen sich jetzt problemlos in ein Blechteil transformieren und Freiformflächen unter Berücksichtigung der Materialeigenschaften abwickeln. Der Ausbau des App-Portfolios erweitert die Kernfunktionen von Solid Edge:  z. B. bietet es den Nutzern neben der vollständigen Unterstützung von Microsoft Surface Pro auch Standard- und Katalogteile auf Mobilgeräten (CADENAS) und ein integriertes Programm für die NC-Programmierung (CAMWorks).

Solid Edge ST6
Mehr als 1.300 Kundenwünsche wurden in die Solid Edge ST6 einbezogen. Besonderes Augenmerk lag bei dieser Version auf der Optimierung der Benutzerfreundlichkeit. Dazu wurde u. a. das in der ST eigeführte Steuerrad weiterentwickelt. Mehr Erweiterungen kamen  in der Flächenmodellierung, der Blechbearbeitung, in der Draft-Umgebung, bei der Baugruppenkonstruktion und der Simulation hinzu. Die Migration von Daten aus CAD-Fremdsystemen wie SolidWorks wurde erweitert und sichert so die problemlose Datenübernahme.
Eine Neuheit der ST6 ist die direkte Einbindung von YouTube in Solid Edge. Videos können direkt in Solid Edge aufgenommen und anschließend auf YouTube veröffentlicht werden.

Solid Edge ST5
Im Jahr 2012 wurde die Solid Edge ST5 eingeführt. Mit ihr erscheint der neue Solid Edge Mobile Viewer als App für das iPad, mit dem konstruierte Produkte in höchster Qualität beim Kunden vorgestellt werden können.
Die Multibodydesign-Funktionen schaffen neue Möglichkeiten zur schnellen Teilemodellierung und vereinfachen das Arbeiten mit den Booleschen Operationen. Stationäre Wärmeübertragungen können ab sofort simuliert werden, und die Zeichnungserstellung im Elektrokonstruktions-Bereich wurde um die Möglichkeit zur Erstellung von Nagelbrettern erweitert.

Solid Edge ST4
Solid Edge ST4 ist die erste Version, die das JT-Format für eine optimierte Baugruppenkonstruktion nutzt und somit ein einheitliches Format für importierte und eigene Konstruktionsdaten bietet.
Die Zeichnungsumgebung und LiveRules wurden in der ST4 weiterentwickelt, LiveSections werden bei Rotationen automatisch erstellt. In der Blechumgebung können ab der ST4 Simulationen erstellt werden. Außerdem wurden Verbesserungen vorgenommen, um das direkte Einlesen von unterschiedlichen CAD-Formaten von z. B. AutoCAD, Inventor und SolidWorks zu erleichtern.

Solid Edge ST3
Im Oktober 2010 wurde die Solid Edge ST3 in Deutschland veröffentlicht. In dieser Version wurden die vorher getrennten Bereiche „Synchronous“ und „Sequentiell“ zusammengeführt. Das bedeutet, dass Konstrukteure nicht mehr auf eine Umgebung festgelegt sind und je nach Bedarf die Modellierumgebung wechseln können.
Hinzu kamen diverse Erweiterungen in den Bereichen Draft, Rahmenkonstruktion, XpresRoute, Schweißkonstruktion und Stücklisten/Positionsnummern.

Solid Edge ST2
Bei der in 2009 eingeführten Solid Edge Version ST2 stand die Weiterentwicklung der Synchronous Technology im Vordergrund. Dabei wurde u. a. das Blechmodul für die synchrone Modellierung integriert.

Solid Edge ST (1)
Mit der Solid Edge with Synchronous Technology kamen viele Neuerungen auf die Software-Nutzer zu. Das Einführen der synchronen Konstruktionsmethodik ermöglicht die direkte, unabhängige und featurebasierte Modellierung von Geometrien ohne bei Änderungen wissen zu müssen, wie der Historienbaum entstanden ist. Der Konstrukteur hat ab der Solid Edge ST die Möglichkeit, zwischen historienbasierter Parametrik und der neuen, freien Modelliertechnik zu wählen.
Als neues Werkzeug wurde das Steuerrad eingeführt. Die Programm-Oberfläche wurde umgestaltet und an die Microsoft Office-Oberfläche angepasst. Das Arbeiten mit Solid Edge wurde intuitiver, einfacher und schneller.

Solid Edge V20
Die Solid Edge V20 wurde auf das aktuelle Windows Betriebssystem Vista angepasst. Daneben gab es neue Funktionen wie die Zielsuche, neue Schnittstellen und die Möglichkeit, Maßhilfslinien zu unterbrechen. Erweiterungen in der Variablentabelle sowie in Engineering Reference wurden mit der V20 ebenfalls eingeführt.

Solid Edge V19
Schwerpunkt des Solid Edge Updates auf die Version V19 waren neue Beziehungen für Zahnräder im Zusammenbau. Nun konnten (halb-) automatische Animationen anhand von Zusammenbaubeziehungen und Explosionsdarstellungen erstellt werden. Erstmalig beinhaltet die V19 das PMI-Modul und bietet den Support für 64-Bit-Versionen an.

Solid Edge V18
FEMAP Express zur einfachen FEM-Analyse von Einzelteilen, das Berechnungsmodul „Engineering Reference“ sowie ein neues Modul für die Bearbeitung von Schweißbaugruppen steht den Anwendern seit der Version V18 zur Verfügung. Neben Optimierungen an der Benutzeroberfläche erleichtern Funktionen wie „Skizze aufwickeln“ die Konstruktion mit Solid Edge.

Solid Edge V17
Mit der V17 aus dem Jahr 2005 wurde nicht nur die Installation von Solid Edge vereinfacht, sondern auch der Einstieg – Es gibt einen Lernmodus, der bei neu angewählten Funktionen einen erweiterten Hilfetext anzeigt. Neu ist, dass Zeichnungen direkt aus einem 3D-Modell abgeleitet werden können. Neben einem virtuellen Komponenten- und Struktureditor steht dem Anwender ein CATIA (R) V4 Konverter zur Verfügung. Die Funktion für „Direct Modeling“, also die parametrische Änderung von Fremddaten, wurde in der V17 ebenfalls eingeführt. Kleinere Verbesserungen gab es bei den Teilefamilien, der Flächenmodellierung und den alternativen Baugruppen. Das Modul „IntelliSketch“ wurde zudem überarbeitet.

Solid Edge V16
2004 erhielt Solid Edge mit VirtualStudio+ ein verbessertes Rendering-Modul. Des Weiteren gab es jetzt auch anpassbare Teile, dynamische Baugruppen-Familien und Komplettverschraubungen.

Solid Edge V15
Seit der V15 gibt es in Solid Edge eine Normteilbibliothek (Standard Parts). Eine neue Zusatzfunktion der Software ist der automatische Versand von Fehlermeldungen an den Hersteller sowie das Mold Tooling Modul.

Solid Edge V14
Verbesserungen der Benutzeroberfläche, der Formatierungsleiste, der EdgeBar sowie der Handhabung von Maßen erleichterten den Konstrukteuren die tägliche Arbeit ab der Version V14. Die Winkel-Koordinatenbemaßung sowie der Fangpunkt „Durchstoßpunkt“ gehörten zu den Neuheiten dieses Updates.
In der Zeichnungsumgebung „Draft“ konnten Bauteile nun als Referenz gekennzeichnet werden. Zu den neuen Funktionen in der Assembly-Umgebung gehörten die Systembibliothek, die Erstellung von Referenzebenen und die Möglichkeit, Zusammenbaubeziehung zu „führen“. Auch der BlueSurf-Befehl wurde überarbeitet und ergänzt.

Solid Edge V12
Die Solid Edge V12 war die erste Version, die es Konstrukteuren ermöglichte, Freiformflächen zu modellieren. Nun konnten designte Geometrien schneller und einfacher erstellt werden als zuvor.

Solid Edge V11
Die wichtigste Entwicklung der V11 war die Einführung der Datenverwaltung auf Basis von Microsoft Sharepoint: Solid Edge Insight.

Solid Edge V9
2001 wurde Solid Edge V9 veröffentlicht. Sie enthielt neben einer neuen Weldment-Umgebung für Schweißkonstruktionen eine Optimierung des SimplyMotion Zusatzmoduls. Vereinfachte oder nichtgrafische Teile, die dynamische Kollisionskontrolle sowie Verrundungen, Fasen und Formschrägen sind ebenfalls Neuerungen der V9.

Solid Edge V8
Im Jahr 2000 erschien Solid Edge V8. Die wichtigste Neuerung dieser Version stellt die Interpart-Assoziativität dar. Des Weiteren bietet die V8 Verbesserungen in der Ansichtsdarstellung, in der EdgeBar sowie in der Draft-Umgebung. Die Baugruppenbeziehungen wurden um das „SimplyMotion“-Zusatzmodul zur Bewegungssimulation erweitert und der Befehl „CaptureFit“ (zur Erfassung von Baugruppenbeziehungen und Teilflächen) wurde hinzugefügt. Das XpresRoute-Feature für die Verrohrung wurde weiterentwickelt.

Solid Edge V7
XpresRoute, das Modul für Rohrleitungsverläufe wurde erstmals eingeführt.

Solid Edge V5
Der Parasolid-Kern wird nun bei der 2D-/3D-CAD-Software Solid Edge eingesetzt. Um Konstrukteuren einen Wechsel auf die V5 zu vereinfachen, werden Daten, die mit dem ACIS-Kern konstruiert wurden, beim Öffnen mit der V5 automatisch umgewandelt.

Solid Edge V4
Bei der Solid Edge V4 handelt es sich um die letzte Version, die auf dem ACIS-Kern basierte. Sie ermöglichte es den Konstrukteuren, Freiformvolumen als Positiv- oder als Abzugskörper zu erstellen.

Solid Edge V3/V3.5
Die wichtigste Neuerung der Version V3 war ein vollständig in Solid Edge integriertes 2D-CAD-System. Die V3.5 bot den Konstrukteuren zudem ein Blechmodul sowie die Möglichkeit, die eigenen Konstruktionen zu rendern.

Solid Edge V2
Ein Jahr später wurde das Solid Edge Update V2 veröffentlicht. Die Konstrukteure hatten nunmehr die Möglichkeit, die Kanten anderer Teile in den Zusammenbau mit einzubeziehen. Des Weiteren wurden Verbesserungen bei den Funktionen „Rundung“, „Dünnwand“ und „Formschräge“ in die zweite Version eingearbeitet.

Solid Edge V1
Die, von INTERGRAPH Corporation entwickelte, 3D-CAD-Software Solid Edge wurde im Jahr 1995 veröffentlicht. Solid Edge war damals der erste auf Microsoft Windows basierende 3D-Modellierer, nutzte einen ACIS-Kern und berücksichtigte die Jupiter-Technologie, aus der später auch das *.jt-Datenformat entstanden ist. Mit Solid Edge konnten Konstrukteure nicht nur einzelne Teile erstellen, sondern diese auch (zu Baugruppen) zusammenbauen und Zeichnungen erstellen. Um reine 2D-Zeichnungen anzufertigen, gab es damals als zusätzliches Produkt „Imagineer Technical“.

 

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